Stiftung

Claus-Joachim Dickow, Tafel Deichstraße allgemein, CC BY-SA 3.0

Am 10.11.2016 beschließt die Mitgliederversammlung, aus Gründen der Sicherung des Grundbesitzes, in Ergänzung zum Verein die Stiftung “Rettet die Deichstraße” zu gründen. Am 08.02.2017 wird die Stiftung anerkannt.

Mit Gründung der Stiftung “Rettet die Deichstraße” fiel das Eigentum an diese.
Derzeit gehören der Stiftung die Häuser Deichstraße 32, 35, 37, 39 und sie bemüht sich ständig um den Ankauf weiterer Gebäude. Manch ein Privatbesitzer fühlt sich durch die kostenintensiven historischen Bauten überfordert. Der Verkauf an die Stiftung ist dann nicht selten eine für alle Beteiligten sinnvolle Lösung, für manches Haus sogar die letzte Rettung.

Nach einer Satzungsänderung konnten die Bemühungen auch über den engeren Bereich der Deichstraße hinaus ausgedehnt werden. So kaufte der Verein 2008 das Grundstück Krayenkamp 10/11, bekannt als „Krameramts-Stuben“, eine weitere historische Einrichtung Hamburgs. Die „Kramer-Witwen-Wohnung“, eine im Stil des 19. Jahrhunderts ausgestattete Museumswohnung des Hamburg-Museums, wurde wieder hergerichtet. Auch diese Immobilie ist jetzt im Eigentum der Stiftung.

Diese ehrgeizigen Projekte erfordern neben Engagement viel Geld. Die insgesamt gesunde Finanzlage der Stiftung stützt sich auf Miet- und Pachteinnahmen aus den Wohnungen, Restaurants und Läden sowie auf Mitgliederbeiträge, Spenden und Schenkungen.

Der weiter bestehende Verein unterstützt die Stiftung in diesen Bemühungen mit seinen Mitgliedsbeiträgen und immer wieder neuen Ideen und Impulsen.

Trotzdem ist die Stiftung auf weitere Zuwendungen angewiesen. Die Mieten können und sollen nicht gleich anderen Mieten in der Stadt steigen, so bleibt ein Defizit, denn die Unterhaltung so alter Häuser ist erheblich aufwändiger, als es bei Neubauten der Fall ist. Aber auch da wird nach 30 Jahren eine “Grundinstandsetzung” fällig, deren finanziellen Folgen die Stiftung an den Rand ihrer Möglichkeiten führt. Die oben angedeuteten Neuerwerbungen als Hilfe für die ebenfalls darunter leidenden Privateigentümer sind unter diesen Umständen nicht zu leisten.

Deshalb der Aufruf: Die Deichstraße scheint zwar fürs Erste “gerettet”, es bedarf jedoch immer wieder gewaltiger Anstrengungen, um dieses historische Ensemble auch bleibend der

Nachwelt zu erhalten. Dafür setzen sich Verein und Stiftung ein, dafür sind beide für jeden Beitrag dankbar!

Spenden und Zuwendungen sind steuerlich absetzbar.

Satzung

Hier können Sie die vollständige Satzung als PDF herunter laden.

Vorstand

1. Vorsitzender : MdB a.D. Klaus Francke
2. Vorsitzender : Dr. Martin Schau
Senatorin a.D. Elisabeth Kiausch
Eric Seele
Peter Börner